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Instagram – So navigieren Sie Ihren Account durch die Bilderflut

Die meisten Unternehmen haben bereits Social Media für sich entdeckt und verfügen mittlerweile über einen ganz guten Draht zu ihren Zielgruppen auf LinkedIn und Facebook. Der nächste Schritt heißt dann: Instagram. Aber Vorsicht, jedes Netzwerk hat seine eigene Logik und gerade Instagram unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von den anderen Kanälen. Später mehr dazu.

Seit Social Media auf dem (Bild-)Schirm der breiten Öffentlichkeit erschienen sind, ist ein Wort nicht mehr aus dem Web-Vokabular wegzudenken: der Algorithmus. Die wenigsten wissen genau, was das ist oder wie so ein Algorithmus funktioniert. Was allerdings durchgedrungen ist: Dieser Mechanismus bestimmt je nach Netzwerk, welche Posts welche Reichweite erzielen. Und das ist auch gut so. Unser Content soll schließlich möglichst unsere Zielgruppe erreichen, sonst kommt man aus dem Scrollen nicht mehr raus und ist frustriert, weil die Posts nicht relevant sind. Das Gute ist, dass die Faktoren, die diesen Algorithmus bestimmen, kein hermetisches Geheimnis sind.

Interesse

Wer sich für vegane, schwäbische Küche interessiert, interessiert sich auch für vegane Weißwurst und Obazda. Ein Fashionista wird sich weniger für Autolacke interessieren und daher auch keine entsprechenden Inhalte angezeigt bekommen. Instagram zeigt auf Grundlage bisheriger Likes und Interaktion ähnliche Posts.

Aktualität

Neuere Posts werden in der Regel eher gezeigt bewertet als ältere. Keine Angst, das bedeutet nicht, dass man fünfmal am Tag posten muss, um noch relevant zu sein.

Beziehung   

Liken, sharen, kommentieren – jede Interaktion erhöht die Reichweite zwischen den Followern und Ihrem Account. Und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie im Feed anderer Menschen auftauchen. Kommentieren Sie mal ein Bild Ihrer Mitarbeiter oder machen Sie in einer Story eine kleine Umfrage!

Frequenz

Wer täglich 20-mal Instagram öffnet, bekommt eher frischere Postings angezeigt. Wer dagegen nur einmal abends den Feed  checkt, sieht auch Posts, die mehrere Stunden alt sind.

Nutzungszeit

Je länger jemand scrollt, desto weniger diskriminiert Instagram anhand des Post-Alters.

Diese Faktoren leiten sich aus den riesigen Datenmengen ab, die Instagram anhand des Nutzerverhaltens gesammelt hat. Das individuelle Verhalten der Nutzer lässt sich leider nur sehr schlecht beeinflussen. Aber man kann trotzdem ein paar Dinge berücksichtigen, damit die eigenen Posts nicht untergehen.

Hochwertiger Content: Ohne Bilder geht auf Instagram gar nichts, und ohne gute Bilder erst recht nicht. Achten Sie auf gute Bildqualität, dann ist das schon die halbe Miete. In der Caption (Bildunterschrift) liefern Sie weiterführende Informationen mit Mehrwert. Dabei kurz und knapp bleiben!

Stories + Videos: Bild schlägt Text und Video schlägt Bild! Mit einem kurzen Bewegtbild wird automatisch die Verweildauer erhöht. Stories bieten eine Menge an Features an wie Filter, Sticker und Umfragen, die die Interaktion erhöhen. Einige Stimmen behaupten sogar, dass Stories vermehrt die eigentlichen Posts ersetzen. Stories sind zurzeit ein beliebtes Mittel, um den Mitarbeitenden im Unternehmen zumindest kurzzeitig eine Bühne zu verschaffen.

Richtige Zeit: Mit einem Business-Account können Sie nachverfolgen, wann Ihre Follower am aktivsten sind und zu welcher Uhrzeit ein Posting am meisten Reichweite erzielt.

Hashtags nutzen: Arbeiten Sie mit Hashtags in Stories, in der Bildunterschrift und in den Kommentaren. Dadurch stellen Sie einen Bezug zwischen Ihrem Post und thematisch ähnlichen Beiträgen her.

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