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Logis­tik­hel­den – eine Weihnachtsgeschichte

Leb­ku­chen und Spe­ku­la­ti­us – lan­ge vor den ers­ten Frost­blu­men an den Fens­ter­schei­ben des Lebens­mit­tel­ein­zel­han­dels zeu­gen die­se süßen Boten schon von der kal­ten Jah­res­zeit. Gemäß einer Niel­sen-Umfra­ge geben die Deut­schen zwi­schen Sep­tem­ber und Dezem­ber allein für Leb­ku­chen 188 Mil­lio­nen Euro aus. Sie sind zusam­men mit Prin­ten und Christ­stol­len zudem nicht nur hier­zu­lan­de beliebt, son­dern ech­te Export­schla­ger – und das trotz saf­ti­ger Straf­zöl­le, die bei­spiels­wei­se auf den Import von Back­wa­ren in den USA erho­ben wer­den. Die süßen Lecke­rei­en sind con­tai­ner­wei­se über meh­re­re Wochen per Schiff in die USA unter­wegs, um auch dort pünkt­lich zum Fest ver­nascht zu wer­den. „Lan­ge vor der kal­ten Jah­res­zeit beginnt für vie­le Logis­ti­ker bereits die hei­ße Pha­se für die Weih­nachts­lo­gis­tik. Es erfor­dert einen immensen Auf­wand, damit Ein­zel- und Online­han­del ihre Kun­den recht­zei­tig vor dem Fest mit allem Gewünsch­ten belie­fern kön­nen“, berich­tet Frau­ke Heis­ter­mann, Logis­tik­ex­per­tin und Spre­che­rin der bun­des­wei­ten Initia­ti­ve „Die Wirt­schafts­ma­cher“.

 

Denn es sind längst nicht nur Leb­ku­chen und Plätz­chen, die das Jah­res­end­ge­schäft des Ein­zel­han­dels ver­sü­ßen. Auch Weih­nachts­schmuck erfreut sich einer anhal­ten­den Beliebt­heit. Die Arti­kel kom­men dabei zum größ­ten Teil aus Chi­na und errei­chen Deutsch­land auf dem See­weg. Ohne eine gut geplan­te Logis­tik­ket­te wäre das nicht denk­bar und so man­cher Christ­baum blie­be schmuck­los. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gemäß einer Erhe­bung des sta­tis­ti­schen Bun­des­amts rund 18.000 Ton­nen Weih­nachts­de­ko­ra­ti­on, 7.600 Ton­nen Lich­ter­ket­ten und wei­te­re Beleuch­tungs­ar­ti­kel sowie 3.100 Ton­nen Christ­baum­schmuck nach Deutsch­land importiert.

 

Han­del erwar­tet Rekord­um­sät­ze, Logis­ti­ker rüs­ten sich für die Saison

 

Der Gesamt­um­satz in der Vor­weih­nachts­zeit beläuft sich nach aktu­el­len Schät­zun­gen des Han­dels­ver­bands Deutsch­land auf rund 102 Mil­li­ar­den Euro, ein Plus von drei Mil­li­ar­den im Ver­gleich zum Vor­jahr. Rund 14 Pro­zent davon ent­fal­len auf Bestel­lun­gen im Inter­net, der Rest auf den sta­tio­nä­ren Han­del. Beson­ders beliebt zur Weih­nachts­zeit sind neben der Sai­son­wa­re auch Klei­dung, Spiel­zeug und Elektronik.

Und was bedeu­tet die gro­ße Nach­fra­ge für die Logis­tik? Der Bun­des­ver­band Paket und Express­lo­gis­tik rech­net damit, dass im Novem­ber und Dezem­ber 2019 rund 355 Mil­lio­nen Pake­te über alle Dienst­leis­ter an pri­va­te Emp­fän­ger aus­ge­lie­fert wer­den – 25 Mil­lio­nen mehr als im Vor­jah­res­zeit­raum. Jeder ein­zel­ne Paket­bo­te bewegt täg­lich rund fünf Ton­nen Gewicht, die er nicht sel­ten hun­der­te Trep­pen­stu­fen hoch- und run­ter­wuch­ten muss.

 

Für Deutsch­lands dritt­größ­ten Wirt­schafts­be­reich ist das Sai­son­ge­schäft immens wich­tig, die Anfor­de­run­gen an Lager und Per­so­nal aber auch sehr hoch. Immer wie­der sto­ßen Logis­ti­ker trotz sorg­fäl­ti­ger Pla­nun­gen an Kapa­zi­täts­gren­zen und Her­stel­ler und Han­del nutz­ten längst nicht mehr nur einen, son­dern zwei oder drei Ver­sand­dienst­leis­ter. Nur so kön­nen sie sicher­stel­len, dass die Bestel­lun­gen ihrer Kun­den auch recht­zei­tig vor Weih­nach­ten ankommen.

 

Gro­ße Nach­fra­ge zu Weih­nach­ten schafft neue Stel­len in der Logistik

 

Mit den jähr­lich wei­ter stei­gen­den Paket­zah­len wächst auch der Bedarf nach Fach­kräf­ten in der Logis­tik. „Wer denkt bei sei­nen Weih­nachts­ein­käu­fen schon an die Arbeits­plät­ze, die nicht zuletzt dadurch in der Logis­tik ent­ste­hen – auch über die Sai­son hin­aus“, weiß Frau­ke Heis­ter­mann. Tat­sa­che ist: Um das Sai­son­ge­schäft bewäl­ti­gen zu kön­nen, stel­len Logis­ti­ker auch in die­sem Jahr wie­der zehn­tau­sen­de Aus­hilfs­kräf­te ein. Dazu kom­men meh­re­re tau­send Fest­an­stel­lun­gen. So wird die Vor­weih­nachts­zeit zu einem der wich­tigs­ten Job-Motoren.

 

„Die Logis­tik leis­tet einen ent­schei­den­den Bei­trag dazu, dass unser Weih­nachts­fest so ver­läuft, wie wir es uns wün­schen. Das macht die Beschäf­tig­ten die­ses Wirt­schafts­be­reichs in mei­nen Augen zu ech­ten Logis­tik­hel­den.“ Und zum Fest haben sich dann auch die­se Hel­den eine Pau­se mehr als verdient.

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Nach lang­jäh­ri­ger Tätig­keit in der Geschäfts­lei­tung wur­de Chris­ti­na Thur­ner zum gleich­be­rech­tig­ten Vor­stands­mit­glied neben ihrem Bru­der Dr. Claus-Peter Amber­ger beru­fen. In ihrer neu­en Posi­ti­on wird sie nun auch die Berei­che Pro­jek­te, IT und Stand­or­te im Nor­den und Osten Deutsch­lands verantworten.